Traum am Anfang

AM ANFANG STAND EIN TRAUM

Am Anfang des christlichen ‚Abendlandes‘ stand ein Traum.

In der ‚Apostelgeschichte‘ ist überliefert,
dass der Apostel Paulus einen Traum hat.
Er befindet sich in Troas, heute in der Türkei gelegen.
Er hört eine Stimme aus Mazedonien: Komm ‚herüber‘!


9 Dort hatte Paulus in der Nacht eine Vision. Ein Mazedonier stand da und bat ihn: Komm herüber nach Mazedonien und hilf uns!
10 Auf diese Vision hin wollten wir sofort nach Mazedonien abfahren; denn wir waren überzeugt, dass uns Gott dazu berufen hatte, dort das Evangelium zu verkünden.
11 So brachen wir von Troas auf und fuhren auf dem kürzesten Weg nach Samothrake und am folgenden Tag nach Neapolis.
12 Von dort gingen wir nach Philippi, in eine Stadt im ersten Bezirk von Mazedonien, eine Kolonie. In dieser Stadt hielten wir uns einige Tage auf.
Apostelgeschichte 16,9-12


Die Kirchen fördern eine Einigung des europäischen Kontinents.

Ohne gemeinsame Werte ist die Einheit dauerhaft nicht zu erreichen.

Wir sind überzeugt, dass das spirituelle Erbe des Christentums eine inspirierende Kraft zur Bereicherung Europas darstellt.

Aufgrund unseres christlichen Glaubens setzen wir uns für ein humanes und soziales Europa ein, in dem die Menschenrechte und. Grundwerte des Friedens, der Gerechtigkeit, der Freiheit, der Toleranz, der Partizipation und der Solidarität zur Geltung kommen.

Wir betonen die Ehrfurcht vor dem Leben, den Wert von Ehe und Familie, den vorrangigen Einsatz für die Armen, die Bereitschaft zur Vergebung und in allem die Barmherzigkeit.

Aus der »Charta oecumenica«


Mit freundlicher Abdruckgenehmigung
Norbert Dennerlein, Martin Roghgangel, Evangelischer Lebensbegleiter
A 2419, Gütersloher Verlagshaus. Gütersloh. in der Verlagsgruppe Random House GmbH


Wir sollten uns immer wieder vor Augen führen, dass die Idee von einer europäischen Gemeinschaft frühe Wurzeln hat. Heute wissen wir, welche übergreifende Kraft aus der Verwirklichung dieser ‚Idee‘ für den globalen Zusammenhang verfügbar werden kann.


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