Du siehst mich

 

Anrede 1Im Juni 2017

 

 

 

DU SIEHST MICH

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Das Kirchentags-Thema erhielt in Wittenberg seine reformatorische Prägung. Luther hat um diesen Blick gerungen und ‚gebettelt’. Bis er befreiend den ‚gnädigen Gott’, die Liebe Gottes ohne Bedingung erfuhr und diese Erfahrung konsequent in seine Lebensverhältnisse umsetzte. Das definiert Lebens-Sinn und -Verständnis bis heute.

 

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Tür der Schlosskirche
Symbol mutiger Umsetzung

Welcher Blick ist das? Ein fordernder Blick, ein erhobener Zeigefinger? Ist Aufpassen angesagt: ‚Big brother is watching you?’

Angesehen zu werden, ist Beziehung. Einen anderen und sich selbst in den Blick nehmen, entfaltet Ungeahntes. So sieht es auch die Bibel. Von Gott angesehen zu werden, beschreibt die ausnahmslose Würde des Menschen.  Sehen ist ein Akt des Lebens – Übersehen ein Akt des Todes!

Aus dem Kirchentags-Erleben möchte ich den Aspekt des Sehens und des Gesehen-Werdens an vier Texten der Bibel ‚verdichten’.

Die Anregungen erhielt ich durch Anstöße aus Bibelarbeiten und Predigt.

Die Bibel-Texte sind der jeweiligen Betrachtung angefügt.


Begegnung Maria und Elisabeth
Lukas-Evangelium 1,39-56.
Ilse Junkermann, Bischöfin Magdeburg.

Es gibt eine Sehnsucht nach dem ‚supervisorischen’ Blick, wenn Umstände des Lebens überfordern und verwirren. Eilend macht sich Maria auf den Weg. Also kein gemächlicher Spaziergang; eine schnelle Wanderung mit klarem Ziel.

Dann die Begegnung. Es ist der besondere Gruß, der Elisabeth berührt. Elisabeth erlebt mit der Bewegung des Kindes in ihrem Leib das Überraschende, das nicht Begreifbare. Das lässt sie fassungslos ‚kreischen’. So wäre das ‚Rief mit lauter Stimme’ unmittelbar übersetzt.

Auch Maria ist wie ‚aus dem Häuschen’. Die Erniedrigung, die sie erlebt hat, können wir nur ahnen. Die Ausgestoßene, die vielleicht sexuell Missbrauchte? Jedenfalls ist die Radikalität ihres ‚Gesangs’ nur zu verstehen, weil sie die erfahrene Erniedrigung durch Blick und Zuwendung überwunden weiß!

Der Text

39 Nach einigen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa.
40 Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabet.
41 Als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt
42 und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.
43 Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?
44 In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib.
45 Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ.

46 Da sagte Maria: Meine Seele preist die Größe des Herrn,
47 und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
48 Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
49 Denn der Mächtige hat Großes an mir getan und sein Name ist heilig.
50 Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht  über alle, die ihn fürchten.
51 Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind;
52 er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.
53 Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehen.
54 Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen
55 das er unsern Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.
56 Und Maria blieb etwa drei Monate bei ihr; dann kehrte sie nach Hause zurück.

Erfahrungen treiben zur Begegnung

  Erfahrungen treiben zur Begegnung

Impuls zum Nachsinnen

  • Wo gibt es in meinem Leben Ereignisse, vielleicht konkrete oder auch ‚innere’ Begegnungen, die mich gleichsam ‚aus dem Häuschen’ brachten?
  • Was habe ich da gedacht, erkannt, vielleicht auch ausgesprochen?

Hagar, die Verstoßene
Genesis 16,1-13
Bischof Michael Bünker,Wien 

Es ist heilend, seine Wirklichkeit benennen zu können und die eigene Möglichkeit geöffnet zu sehen. Das ist der Blick, den wir in aussichtslos erscheinenden Situationen brauchen.

Eine weitere Konsequenz dieses Blickes: Es folgt eine genaue Ortsbeschreibung. Wo wir uns so angesehen fühlen, können wir Ort und Umstände auch nach langer Zeit sehr genau beschreiben. Manchmal erleben wir das mit uns selbst oder aus Erzählungen anderer, sehr genau die Umstände einer Erkenntnis zu beschreiben und sie zu ‚verorten’.

Solche erinnernden Vorgänge sind ‚heilend’. Solche Erzählkultur sollten wir pflegen! Du bist ein Gott der mich ansieht’. Es sind die Fragen, die mit diesem Blick verbunden sind: Woher kommst du? Wohin gehst du? Sie öffnen den ‚Wirklichkeitssinn’ und sie öffnen den ‚Möglichkeitssinn’. Wir können immer anders, wenn wir den Blick Gottes auf uns zulassen. *

 

Dieses Lied – sinnfällig ist es das erste Lied in ‚frei Töne’ (Liederheft zum Kirchentag) – haben wir gern gesungen:   

Du bist ein Gott, der mich anschaut. Du bist Liebe, die Würde gibt.
Du bist ein Gott, der mich achtet. Du bist die Mutter, die liebt …

Dein Engel ruft mich da, wo ich bin: ‚Wo kommst du her und wo willst du hin?’
Geflohen aus Not in die Einsamkeit, durchkreuzt sein Wort meine Wüstenzeit.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAGeflohen aus Not in die Einsamkeit

Hoffnung keimt auf und Leben wird sein. ‚Gott hört’ – so beginnt meine Zuversicht.
Die Sorge bleibt, doch bedroht mich nicht.

Hörender Gott, wie höre ich dich?
Durch alle meine Fragen gehst du mir nach und hältst behutsam die Sehnsucht wach.

Text: Susanne Brandt / Melodie: Miriam Buthmann.
Ist im internet zu hören.

Der Text

1 Sarai, Abrams Frau, hatte ihm keine Kinder geboren. Sie hatte aber eine ägyptische Magd namens Hagar.
2 Sarai sagte zu Abram: Der Herr hat mir Kinder versagt. Geh zu meiner Magd! Vielleicht komme ich durch sie zu einem Sohn. Abram hörte auf sie.
3 Sarai, Abrams Frau, nahm also die Ägypterin Hagar, ihre Magd, – zehn Jahre, nachdem sich Abram in Kanaan niedergelassen hatte – und gab sie ihrem Mann Abram zur Frau.
4 Er ging zu Hagar und sie wurde schwanger. Als sie merkte, dass sie schwanger war, verlor die Herrin bei ihr an Achtung.
5 Da sagte Sarai zu Abram: Das Unrecht, das ich erfahre, komme auf dich. Ich habe dir meine Magd überlassen. Kaum merkt sie, dass sie schwanger ist, so verliere ich schon an Achtung bei ihr. Der Herr entscheide zwischen mir und di
6 Abram entgegnete Sarai: Hier ist deine Magd; sie ist in deiner Hand. Tu mit ihr, was du willst. Da behandelte Sarai sie so hart, dass ihr Hagar davonlief.
7 Der Engel des Herrn fand Hagar an einer Quelle in der Wüste, an der Quelle auf dem Weg nach Schur.
8 Er sprach: Hagar, Magd Sarais, woher kommst du und wohin gehst du? Sie antwortete: Ich bin meiner Herrin Sarai davongelaufen.
9 Da sprach der Engel des Herrn zu ihr: Geh zurück zu deiner Herrin und ertrag ihre harte Behandlung!
10 Der Engel des Herrn sprach zu ihr: Deine Nachkommen will ich so zahlreich machen, dass man sie nicht zählen kann.
11 Weiter sprach der Engel des Herrn zu ihr: Du bist schwanger, du wirst einen Sohn gebären und ihn Ismael (Gott hört) nennen; denn der Herr hat auf dich gehört in deinem Leid.
12 Er wird ein Mensch sein wie ein Wildesel.  Seine Hand gegen alle, die Hände aller gegen ihn!  Allen seinen Brüdern setzt er sich vors Gesicht.
13 Da nannte sie den Herrn, der zu ihr gesprochen hatte: El-Roï (Gott, der nach mir schaut). Sie sagte nämlich: Habe ich hier nicht nach dem geschaut, der nach mir schaut?


Impulse zum Nachsinnen

  • Was kann ich erzählen? Welche Situationen haben sich fest eingeprägt, die mich tief bewegten.
  • Wo kann ich sagen: Du bist ein Gott, der mich ansieht?
  • Kann auch ich so sprechen:
    Hoffnung keimt auf und Leben wird sein. ‚Gott hört’ – so beginnt meine Zuversicht.  Die Sorge bleibt, doch sie bedroht mich nicht.
  • Wer den Gedanken zu Wirklichkeits- und Möglichkeitssinn vertiefen möchte, findet im Internet einen Text aus dem Jahre 1943 von Robert Musil – sehr aktuell!  Einen Ausschnitt  HIER

Jesus sieht Zachäus an
Lukas 19, 1-10
Fulbert Steffensky, Theologe, Zürich

 

Die Erzählung enthält ganz bewusst den Hinweis: ‚Er war sehr reich’. Damit ist der Blick auf eine Lebens-Dramatik geöffnet. Da wird einer vom Baum geholt, der mitleidende Augen verloren hat, dessen Herz zu Stein geworden und der längst tränenlos wurde, sich selbst den Trost des Lebens gestohlen hat.

Was erwartet dieser ‚Tote’ vom Leben? Was fehlt dem, der sich an anderen ‚bereichert’ hat?

Zu dem schaut Jesus auf und sieht ihn an. Und eine Gnadengeschichte beginnt. Nicht im Zentrum leben zu müssen, ist keine Katastrophe. Sie ist Chance, sich der tiefen Sehnsucht bewusst zu werden. Der ‚exzentrische’ Mensch ‚auf dem Baum’ wird ins Zentrum, zurück in die Mitte geholt. Die Güte schaut ihn nicht an, weil der gütig ist, sondern weil er sich der Güte überlässt.

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Aus der ‚Exzentrik‘ in die ‚Konzentrik‘

Vor den Augen der Güte kann ich fragmentarisch bleiben. Die Güte findet mich schön, welchen Geschmack sie auch immer haben mag. ‚Augen fangen dich auf’, formuliert Hilde Domin.

Die Güte hat eine Tochter, die Freiheit. Es ist die Freiheit einer neuen (konzentrischen) Gemeinschaft, die auch das Murren erträgt.

Der Text

1 Dann kam er nach Jericho und ging durch die Stadt.
2 Dort wohnte ein Mann namens Zachäus; er war der oberste Zollpächter und war sehr reich.
3 Er wollte gern sehen, wer dieser Jesus sei, doch die Menschenmenge versperrte ihm die Sicht; denn er war klein.
4 Darum lief er voraus und stieg auf einen Maulbeerfeigenbaum, um Jesus zu sehen, der dort vorbeikommen musste.
5 Als Jesus an die Stelle kam, schaute er hinauf und sagte zu ihm: Zachäus, komm schnell herunter! Denn ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein.
6 Da stieg er schnell herunter und nahm Jesus freudig bei sich auf.
7 Als die Leute das sahen, empörten sie sich und sagten: Er ist bei einem Sünder eingekehrt.
8 Zachäus aber wandte sich an den Herrn und sagte: Herr, die Hälfte meines Vermögens will ich den Armen geben, und wenn ich von jemand zu viel gefordert habe, gebe ich ihm das Vierfache zurück.
9 Da sagte Jesus zu ihm: Heute ist diesem Haus das Heil geschenkt worden, weil auch dieser Mann ein Sohn Abrahams ist.
10 Denn der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.

Impuls zum Nachsinnen

  • Unsere Sehnsucht nach der ‚Mitte’ ist treibend. Sie entsteht manchmal außerhalb des Bewusstseins und überschreitet das ‚Vernünftige‘.
     
  • Kenne ich solche Suchbewegungen in meinem Leben?

Jakob und Esau, eine Konflikt- und Versöhnungsgeschichte.
Genesis 33, 1-17
Friedrich Schorlemmer,
Theologe, Wittenberg


Aus den Abgründen der Rätselhaftigkeit menschlichen Verhaltens bricht Versöhnungsbereitschaft auf. Diese Erzählung ist Epos gegen das Vergessen und von der Kraft des Neubeginns. Zwei Männer, verkettet in einem Schuldprozess. Und dann dieser Blick: Ich habe ich dein Angesicht gesehen, wie man das Angesicht Gottes sieht, und du bist mir wohlwollend begegnet.

Unerwartet: Weinen. Offene Arme. Gegenseitiges Abwischen der Tränen. Beide tragen die Narben der Verletzung aus der Vergangenheit. Narben lassen Hoffnung wachsen.

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Narben lassen Hoffnung wachsen

Hass nicht mit Hass beantworten. Dann wird die ‚Logik des Herzens frei’ (Pascal). Ihr könnt mehr, als ihr denkt: Schaut auf Esau. Rehabilitiert den Esau in euch! Der kommt immer noch ‚zu kurz’! 

Wir leben mit unberechenbaren Despoten. Es gibt das ‚Dennoch’: Papst Franziskus ‚verbietet’ sich das Lächeln, als er in Rom dem US-Präsidenten Trump begegnet. Ein Blick der Verantwortung aus Souveränität.

Aus dem Kreislauf von Schuld und Verbrechen ausbrechen zu können – das ist schön! Das ist schwer! Das ist schön schwer!

‚Abel steh auf, dass es anders weitergeht!’

Der immer Unterlegene wird plötzlich zum Souverän. Esau ist der Starke. Er braucht keine materielle Wiedergutmachung. Er steht unter dem ‚heilenden’ Blick. Er lädt zur Versöhnung ein. Vergangenes lässt sich nicht ungeschehen machen. Was lange gegoren hat, braucht lange Zeit der Heilung. Hoffnungsfrohe bleiben in ihrem Verhalten nüchtern!   

Der Text

1 Jakob blickte auf und sah: Esau kam und mit ihm vierhundert Mann. Da verteilte er die Kinder auf Lea und Rahel und auf die beiden Mägde.
2 Die Mägde und deren Kinder stellte er vorn hin, dahinter Lea und ihre Kinder und zuletzt Rahel und Josef
3 Er trat vor und warf sich siebenmal zur Erde nieder, bis er vor seinem Bruder stand.
4 Esau lief ihm entgegen, umarmte ihn und fiel ihm um den Hals; er küsste ihn und sie weinten.
5 Dann blickte Esau auf und sah die Frauen mit den Kindern. Er fragte: Wer sind die dort bei dir? Die Kinder, erwiderte er, die Gott deinem Knecht aus Wohlwollen geschenkt hat.
6 Die Mägde und ihre Kinder kamen näher und warfen sich nieder.
7 Dann kamen auch Lea und ihre Kinder und warfen sich nieder und zuletzt kamen Josef und Rahel und warfen sich nieder.
8 Da fragte Esau: Was willst du mit dem ganzen Auftrieb dort, auf den ich gestoßen bin? Jakob erwiderte: Ich wollte das Wohlwollen meines Herrn finden.
9 Darauf sagte Esau: Ich habe selber genug, Bruder. Behalte, was dir gehört.
10 Nicht doch, entgegnete Jakob, wenn ich dein Wohlwollen gefunden habe, dann nimm das Geschenk aus meiner Hand an! Denn dafür habe ich dein Angesicht gesehen, wie man das Angesicht Gottes sieht, und du bist mir wohlwollend begegnet.
11 Nimm doch mein Begrüßungsgeschenk an, das man dir überbracht hat. Denn Gott hat mir Wohlwollen erwiesen und ich habe alles, was ich brauche. Er drängte ihn, bis er annahm.
12 Darauf machte Esau den Vorschlag: Brechen wir auf und ziehen wir weiter. Ich will an deiner Seite ziehen.
13 Jakob entgegnete ihm: Mein Herr weiß, dass die Kinder noch Schonung brauchen; auch habe ich für säugende Schafe und Rinder zu sorgen. Überanstrengt man sie nur einen einzigen Tag, so geht das ganze Vieh ein.
14 Mein Herr ziehe doch seinem Knecht voraus. Ich aber will mich dem gemächlichen Gang der Viehherden vor mir und dem Schritt der Kinder anpassen, bis ich zu meinem Herrn nach Seïr komme.
15 Darauf sagte Esau: Ich will dir einige von meinen Leuten zuweisen. Wozu?, erwiderte Jakob, ich finde ja das Wohlwollen meines Herrn.
16 Esau kehrte an jenem Tag um und zog nach Seïr zurück.
17 Jakob brach nach Sukkot auf. Er baute sich ein Haus und für sein Vieh errichtete er Hütten. Darum gab er dem Ort den Namen Sukkot (Hütten).  

Impulse zum Nachsinnen 

  • Was ist in mir ‚unversöhnlich’.
  • Wo bin ich ständig auf der Flucht und kann mich nicht ‚stellen’? 
  • Ich stelle mir vor, dass ich diese beide Instanzen in mir trage: Die ‚Jakob-‚ und die ‚Esau-Instanz’. Was möchte sich neu (in mir) begegnen und braucht den ‚heilenden’ Blick?  

Ich wünsche Euch von Herzen gute Erfahrungen mit dem ‚heilenden‘ Blick auf Euch selbst und auf andere!

Euer

KONTAKTAnrede2


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