Ausgebrannt – gibt es Heilung?

Von | 15. Oktober 2014

Ausgebrannt

 

 

Zwischen Ich-‚Sein‘ und ‚Nicht-Ich-Sein‘

Natürlich ist es nicht gesund, ständig in der Gefahr zu leben, sich selbst im Getriebe des Alltags und einer unüberschaubar gewordenen Welt zu verlieren.

Trotz erkannter Gefahr meinen aber viele, es ‚irgendwie’ schaffen zu müssen. Sie verzweifeln manchmal an den Bedingungen; sehen wie andere dennoch zurechtzukommen scheinen und verzagen an sich selbst.

Am liebsten würden sie laut aufschreien und auf ihre Not aufmerksam machen. Aber:  ‚Das gehört sich ja nicht’! So kommt es bestenfalls  zu akuten Erschöpfungs-Symptomen und schlimmstenfalls zum völligen Zusammenbruch.

Die Sicht auf den Zusammenhang von innerer Konstellation und äußeren Bedingungen ist verloren gegangen und für das erlebte ‚Burn-out’ werden häufig allein die unerträglichen Bedingungen  verantwortlich gemacht.

So bleibt die Sehnsucht nach innerer Heilung unberührt. Die könnte sich zum Beispiel in einem ‚Auf-Schrei’ ausdrücken.


 

Diesen Fragen gehen wir nach

  • Was ‚brennt‘ in mir?
  • Wo bin ich ‚ausgebrannt‘?
  • Wo liegen die Ursachen (m)eines ‚Burn-Out?
  • Welche Strategien gegen das ‚Ausgebrannt‘-Sein habe ich?
  • Bin ich ‚Rohr‘ oder bin ich ‚Schale‘?

 

Text aus der Bibel, der die Impulse vertieft

46 Sie kamen nach Jericho. Als er mit seinen Jüngern und einer großen Menschenmenge Jericho wieder verließ, saß an der Straße ein blinder Bettler, Bartimäus, der Sohn des Timäus.

47 Sobald er hörte, dass es Jesus von Nazaret war, rief er laut: Sohn Davids, Jesus, hab Erbarmen mit mir!

48 Viele wurden ärgerlich und befahlen ihm zu schweigen. Er aber schrie noch viel lauter: Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!

49 Jesus blieb stehen und sagte: Ruft ihn her! Sie riefen den Blinden und sagten zu ihm: Hab nur Mut, steh auf, er ruft dich.

50 Da warf er seinen Mantel weg, sprang auf und lief auf Jesus zu.

51 Und Jesus fragte ihn: Was soll ich dir tun? Der Blinde antwortete: Rabbuni, ich möchte wieder sehen können.

52 Da sagte Jesus zu ihm: Geh! Dein Glaube hat dir geholfen. Im gleichen Augenblick konnte er wieder sehen, und er folgte Jesus auf seinem Weg.

Markus-Evangelium 10, 46-52


 

RohrSchale

‚Rohr‘ oder ‚Schale‘?


Wer sich dem Thema schon jetzt mehr nähern möchte,
findet HIER Anstöße.

 


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